Laisse-moi un peu de toi, j'appendrai à te retenir. Aime-moi rien qu'une fois Juste pour une heure, juste pour se dire que plus rien ne nous séparera jusqu'à demain. Laisse-mon un peu de toi avant de partir

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PARTI SANS LAISSER D`ADRESSE, part I

[...]
Ich will, dass du weißt, wie mein Leben durch dich geworden ist, wie ich geworden bin, und glaub mir, ich bin dir nicht nur dankbar, falls du das glauben solltest. Ich will dir hiermit sicherlich keine Vorwürfe machen, ich will nicht zum 1000sten Mal die Frage "warum" in den Mund nehmen, ich will, dass du siehst wie du mich geprägt hast, wie ein teil von dir auch immer in mir sein wird, ich will, dass du weißt wie ich mich verändert habe, wie ich jetzt das bin was ich bin - durch dich.

Vielleicht will ich auch deswegen dass du es weißt, weil ich glaube, dass ich dir ähnlich geworden bin, manchmal hab ich das Gefühl, dir jeden Tag ähnlicher zu werden...

Ich mache Fehler und entdecke Wesenzüge, die ich glaubte, an dir erkannt zu haben... Es geht nicht darum dir dadurch näher zu sein; ich mache dinge und später muss ich erkennen, dass DU so handeln hättest können. Ja, ich beginne sogar zu begreifen warum du so gehandelt hast ( was nicht heißt, dass ich dich freispreche, dass ich jetzt alles gut heiße, was du getan hast, es bedeutet nur, dass es mittlerweile wohl möglich wäre dass ich auch so handeln könnte...)

Ich begreife, dass du so handeln "musstest", so als ob nicht ich diejenige gewesen wäre, die unter diesem "Zwang" gelitten hat...
[...]



PARTI SANS LAISSER D`ADRESSE, part II

[...]
Ich bin schon genauso abgestumpft wie du. Ist es das Leben, Y.? Sind es die Erfahrungen, die uns unweigerlich dazu machen, weil man aus Vergangenem lernt/ lernen muss, weil man sich eine Mauer, einen Panzer aufgebaut hat?

Ich weiß dass ich ihm (jedem!) früher oder später weh tun werde.
Ich weiß es, und es ist ein scheiß Gefühl, ich weiß es, weil ich weiß, dass es für mich (für uns??) keine Ewigkeit geben wird (damals wusste ich es nicht....)

Ich fühl mich schlecht (was macht das Leben mit mir? Was macht es nur aus mir?), aber gleichzeitig bin ich mir sicher dass du auch oft so dachtest und es wahrscheinlich immer noch tust... (aber es entschuldigt trotzdem nichts...)
[...]



PARTI SANS LAISSER D`ADRESSE, part III

[...]
Ich sage nicht, dass es normal ist, aber für dich wie für mich, muss es einfach richtig sein (es MUSS richtig sein, verstehst du?).Und das sage ich nicht nur weil ich selbstgerecht bin, ich sage es weil es die einzige logische Schlussfolgerung ist... wir haben keine andere Wahl und das weißt du - sogar mehr als ich...
[...]



PARTI SANS LAISSER D`ADRESSE, part IV

[...]
Was hast du nur mit mir gemacht? Sag mir, wie du das geschafft hast? Wie schaffst du das nur immer wieder von neuem?

Ganz still und leise hast du dich aus meinem Leben geschlichen, so dass ich es fast nicht bemerkt hätte. Es war nicht leicht und sicher nicht schmerzfrei, aber es ist weniger geworden - irgendwann, es hat sich abgeflacht [was für ein schreckliches wort], und dann warst du weg.

Doch vor kurzem hat dann jemand an der, im keller verstaubten, kiste (mit der aufschrift "achtung! Zerbrechlich"], gerüttelt. Hat er dich frei gelassen? Hat er daran gerieben und bist du dann aus der wunderlampe erschienen? Muss ich wieder mit drei träumen rechnen? Oder hat er sich nur an der kiste angestoßen? War es nur ein kurzes aufflackern, längst verlodderter flammen eines waldbrandes?

Mir war so, als sah ich dich vor mir, dein gesicht, deine augen, du hast mich angesehn, so verdammt lang, und für einen kurzen moment war ich verunsichert, wusste ich nicht mehr wo ich war... Für einen moment warst du das, wusst ich nicht mehr dass das alles gar nicht sein kann, waren erinnerungen und gefühle wieder da...

sag mir wie du das mit mir machst? Was hast du nur damals mit mir gemacht?
[...]



PARTI SANS LAISSER D`ADRESSE, part V

[...]
Ich weiß, dass ich nicht alles auf dich schieben kann und du wenn du das hören würdest laut loslachen würdest. Den ganzen Scheiß würdest du einfach nicht verstehen und mir sogar noch meine Hoffnung und Erklärungsversuche nehmen. Du würdest es nicht verstehen, nein, ganz bestimmt nicht, das war schon damals so...
Verdammt noch mal, Y., du hast mich so kalt gemacht, so verlogen, so erwachsen. Du warst es der mir die Fähigkeit nahm zu lieben... Aber hast du mich ein einziges Mal gefragt ob ich das überhaupt möchte? Nur weil du dass für deine "größte Erkenntnis" hieltest und ich dir vielleicht ein ganz kleines bisschen leid getan habe...
Und was ist jetzt, jetzt wo du nur noch selten leise über mich hinwegfegst, denkst du nicht, dass ich mir jetzt manchmal wünschen würde, dass ich es könnte?
Du hast mir sovieles genommen, meine fähigkeit zu lieben, meine Selbstachtung, meine Würde...
Ich würde Dinge machen, die ich nie getan hätte, nur weil du mir gezeigt hat, dass man das so macht... Ich weiß, dass das meiste falsch ist, aber du hast mir fast alles genommen - Ich bin der Schatten meiner selbst (teilweise durch dich)
[...]


PARTI SANS LAISSER D'ADRESSE, part VI

[...]
Kannst du dir auch nur ein kleines bisschen vorstellen wie es ist Menschen zu verletzten? Hast du ihnen nur einmal in die augen gesehen, hast du gesehen wie sie leiden? Ja, für dich war alles nur ein spiel, ein zeitvertreib ein sich überlegen fühlen, aber wenn du solche augen wirklich gesehen hättest wie ich sie hatte und wahrscheinlich immer noch habe und wie ich sie jetzt mein ganzes Leben lang sehen werde, dann würde dir hoffentlich endlich bewusst werden was du getan hast.
Weißt du Y, das schlimmste ist, dass ich damit überhaupt nichts rechtfertigen kann, ich bin selbst für das verantwortlich was ich tue... Wieso hast du mir nur alles genommen was ich hatte und wieso hab ich dir alles gegeben was ich konnte? Ich hab ein schlechtes gewissen jedesmal wenn ich ihn (jeden der kommen wird ? *seufz*) ansehe, weil er so hilflos ist und weil ich genauso kalt und berechnend bin wie du. Ist es das was du wolltest?
[...]


PARTI SANS LAISSER D'ADRESSE, part VII

[...]
Du kannst nicht einfach kommen und gehen wann du willst. Das geht einfach nicht. Als Perfektion des Unbekannten genauso wenig wie als Definition von gut und böse.
Wieso lachst du? Wieso machst du dich über mich lustig? Alles was du jemals konntest ist Menschen quälen, und ich war dein bestes Opfer (und bin es wahrscheinlich immer noch). Nimm den Schatten mit, der über allem liegt, und verdammt noch mal auch die Erinnerung, wenn es unbedingt sein muss. Nimm dir alles was ich noch von dir habe, damit ich schlafen/sterben kann.
[...]







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